Studie Burnout und Stressbelastung bei Zahnärzten
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Studie | Fragebogen

Der vierseitige Fragebogen wurde inhaltlich dreigeteilt. Die erste Kategorie diente der Veranschaulichung der Persönlichkeitsstruktur der Zahnärzte, welche wesentlichen Einfluss auf die Ausbildung von Burnout aufweisen sollte. Der zweite Teil wurde der Stressanalyse gewidmet, da Disstress als hauptursächliche Komponente für Burnout gilt. Der dritte Abschnitt diente der gezielten Burnout-Analyse mit Hilfe des Maslach-Burnout-Inventory.

1.) PERSÖNLICHKEITSSTRUKTUR
a)Soziodemographische Daten
Zur Einordnung der Probanden wurden einfache soziodemographische Daten erfasst.
b)Stressempfinden
Im darauffolgenden Abschnitt sollten die Probanden gezielt beantworten, durch welchen Grad des Stressempfindens sie ihren Beruf charakterisieren würden.
c)Symptomatik
Der anschließende Themenbereich erforschte die stressbedingten körperlichen bzw. psychischen Symptome der Befragungsteilnehmer.
d)Verhaltensintention
Die Fragen zur Verhaltensintention in stressbedingten Situationen sollten eine weitere Charakterisierung der Zahnärzte ermöglichen.
e)Alternativen zum Stress im Beruf
Des Weiteren wurden die generellen Alternativen zum Berufsstress erfasst, die dem Individuum als Handlungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen.

2.) STRESSANALYSE
Der zweite Fragebogenabschnitt dient der Stressanalyse. Es wurden mögliche Stressoren zu den Patienten, den Behandlungen, den körperlichen Belastungen, dem wirtschaftlichen Druck, den interpersonellen Beziehungen, dem Zeitmanagement, der Administration und weiteren allgemeinen Stressfaktoren abgefragt.

3.) MBI
Den dritten Part stellte das Maslach-Burnout-Inventory (Maslach & Jackson, 1986) in einer deutschen Übersetzung als standardisiertes Instrument zur Burnout-Erfassung dar. Die drei bedeutenden Skalen des MBI erfassen durch die Subskala „EE“ die Gefühle emotionaler Überbeanspruchung und Erschöpfung, durch die Subskala „DP“ wird das Fehlen eines persönlichen Bezuges zu den Patienten gemessen und durch die dritte Subskala „PA“ werden die mangelnden Gefühle der Kompetenz und des persönlichen Erfolgserlebens umschrieben.

4.) KOMMENTAR
Am Ende des Fragebogens bestand die Möglichkeit zur kommentierenden Stellungnahme.

Das Inventar konnte sowohl direkt online über einen digitalen Fragebogen anonym ausgefüllt und abgesendet oder durch Ausdruck des bereitgestellten PDF-Dokuments per Post anonym an die Adresse der Universität Witten/Herdecke versendet werden. Die eingegangenen Rückmeldungen wurden digital in der Reihe des Posteingangs in einer Datenbank erfasst. Seit der ersten Veröffentlichung im Mai 2010 bis Dezember 2010 konnten insgesamt 1231 Teilnehmer gezählt werden, per Post gingen 169 ausgefüllte Fragebögen ein, über den Internet-Weg konnten 1062 Antworten beziffert werden.

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